EVD-Schüler reisen im April nach New York – vier Spiele stehen an

Der Eishockey-Schüler-Mannschaft des EV Duisburg steht eine besondere Reise bevor. Wie besonders? Da hilft ein Blick in die Geschichte. Während der Olympiapause 1980 bestritt der damalige Duisburger SC als erster Bundesligist überhaupt Spiele in Nordamerika. Fünf Spiele absolvierte das Team damals in Kanada und kehrte mit vier Siegen und einer Niederlage wieder ins Ruhrgebiet zurück. Bis dato sind das die einzigen Spiele in nun bald 46 Jahren Eishockey in Duisburg, die auf einem anderen Kontinent stattgefunden haben. Das wird sich im April ändern. „Wir werden nach New York reisen und dort zu vier Spielen antreten“, freut sich Dirk Schmitz, der Sportliche Leiter der Jungfüchse, bereits auf dieses außergewöhnliche Event der Mannschaft, für die der EVD beim Deutschen Eishockey-Bund eine Bundesliga-Bewerbung eingereicht hat.
Vom 5. bis zum 15. April wird sich das EVD-Team in der Stadt, die niemals schläft, aufhalten. „Zudem werden wir natürlich Sightseeing machen und mit der Mannschaft zwei NHL-Spiele und ein AHL-Spiel besuchen“, erklärt Schmitz. Die Reise wird zudem zu einem Wiedersehensfest. Denn die Brüder Jan „Krabbe“ Eichhorn und Finn Eichhorn, die früher im EVD-Nachwuchs gespielt haben, leben inzwischen in Kanada und werden ebenfalls nach New York kommen und sich in voraussichtlich zwei Partien ebenfalls das Jungfüchse-Trikot überstreifen.
Die Reise wird über die „Rhein-Ruhr Stars“ von Dirk Schmitz organisiert, die im Rahmen des Eishockey-Camps Rhein-Ruhr entstanden sind. „Vor Ort werden wir natürlich als Füchse auflaufen. Der Grund liegt in der Gemeinnützigkeit, weil der Verein nicht als Reiseveranstalter auftreten kann. So ist alles bestens organisiert“, so Schmitz, der bereits Sponsoren für die Reise gewinnen konnte. „Wir können natürlich immer noch weitere Sponsoren gebrauchen. Wer helfen will, kann sich gerne bei mir melden.“
Drei der geplanten vier Spiele stehen bereits fest. „Wir treffen dabei auf Mannschaften aus dem Großraum New York“, so Schmitz. Klar sind die Partien gegen Teams aus Westchester, Wilkes-Barre (wo die Jungfüchse auch das AHL-Spiel besuchen werden) und Yonkers. Der vierte Gegner wird noch gesucht. Das Team freut sich schon riesig – und kann sich sportlich wie menschlich auf ein besonderes Ereignis freuen.






Friedhelm Thelen, Pressesprecher
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