Gefühlte Niederlage gegen Köln

Es war ein Abend zum vergessen. Duisburg standen am Sonntag Abend beim Heimspiel gegen Köln nur 12 Feldspieler zur Verfügung. Hinzu kam, dass mit Miriam Thimm eine Spielerin im Kader stand die sich noch vom Mannschaftsarzt der ersten Mannschaft mit Medikamenten ausgestattet lassen hat, sowie Pia Clauberg die ein 2-Tages Turnier in den beinen hatte und von Hannover aus pünktlich zum Spielbeginn in der Halle eintraf.

Duisburg versuchte wie schon eine Woche zuvor in Grefrath ein schnelles Tor zu schießen um früh für klare Verhältnisse zu sorgen, allerdings konnte die Kölner Torhüterin die immer wieder im Mittelpunkt stand sich glänzend auszeichnen.

Deswegen dauerte es bis zu 20. Spielminute ehe Sarah Bärenfänger das 1-0 für den EVD schoss. Im zweiten Spielabschnitt war das gleiche Bild wie schon im ersten Drittel zu sehen. Torchancen ohne Ende, aber ohne ein zählbares Ergebnis zu bekommen.

Im dritten Spielabschnitt konnte man in Person von Janine Bröker das 2-0 erzwingen, dennoch sorgten vier Minuten und 2 Minuten vor Schluss die Kölner für den Ausgleich. Ein Ergebnis, was man so nicht erwarten konnte. Trainer Kai Erlenhardt wirkte nach dem Spiel angefressen:“Wir hatten vor einer Woche das gleiche Problem in Grefrath dort nur den Vorteil, dass wir früh schnelle Tore geschossen haben die uns hintenraus den Allerwertesten gerettet haben. Die Mädels müssen endlich kapieren, dass wir 60 Minuten konzentriert auch gegen eine Mannschaft wie Köln spielen müssen.“

Das positiv bleibt zu erwähnen, dass wieder einmal die dritte Reihe ein super Spiel ablieferte. Roland Christ:“ Die Mädels wissen was sie können und was sie nicht können. Sie kämpfen nicht für sich, sondern für das Team und sie spielen es einfach, deshalb sind sie auch im Moment so Erfolgreich“.

 

Weiter geht es am Sonntag in Köln zum Rückspiel, dort wird dann wohl mit einer Revanche zu rechnen sein.