Die Frauen sind Vizemeister

Hinspiel:
EC Bergkamen 1b – EV Duisburg 8:0 (2:0, 4:0, 2:0)

Die Meisterschaft in der 2. Eishockey-Liga Nord ist für die Frauen des EVD in weite Ferne gerückt. Im Final-Hinspiel unterlagen die Füchse auswärts dem EC Bergkamen 1b mit 0:8 (0:2, 0:4, 0:2). Das Rückspiel findet am Montag, 19.30 Uhr, in Duisburg statt. „Das erste Drittel war ausgeglichen“, so Trainerin Daniela Schmitz. Doch in der elften Minute brachte Michelle Lübbert, eine von fünf Spielerinnen aus dem Bergkamener Bundesliga-Kader die Gastgeberinnen in Führung. „Hätten wir in dieser Phase ein Tor geschossen, wäre die Partie ganz anders verlaufen“, so Schmitz. Bitter: Liv Schroeder kassierte eine umstrittene Spieldauerstrafe. Natascha Mensch fällt verletzungsbedingt aus.

Rückspiel:

EV Duisburg – EC Bergkamen 1b 0:0 (0:0, 0:0, 0:0)

Schmitz geriet ins Schwärmen. „Das war ein sensationelles Spiel meiner Mannschaft“, strahlte die Trainerin der Eishockey-Frauen des EV Duisburg. Im Final-Rückspiel der 2. Liga Nord trennten sich die Füchse vom neuen Meister EC Bergkamen 1b daheim mit 0:0. Da das Hinspiel mit 8:0 an den ECB ging, sind die Bären der Titelträger. „Das war ein kampfbetontes Spiel, das allerdings trotz einiger, weniger Nickeligkeiten sehr schön war“, sagte Schmitz. Die Duisburgerinnen mussten sich gegen einen Gegner behaupten, der – wie in der gesamten Saison – auch Spielerinnen aus dem Bundesliga-Team einsetzte. Aber gerade das machte Schmitz umso stolzer. „Denn immerhin hat es bislang keine Mannschaft in dieser Saison geschafft, ohne Gegentor gegen Bergkamen zu bleiben.“ So sieht die Trainerin die Vizemeisterschaft als großen Erfolg an. „Wir haben uns gegen starke Mannschaften durchgesetzt. Letztlich haben Bergkamen, Köln und wir auf Augenhöhe gespielt.“ Den Shutout auf Duisburger Seite verdiente sich Sally Klöser, die für die privat verhinderte Frederike Trosdorff einsprang.

Friedhelm Thelen