Vereinscamping der Jungfüchse

Nach langer Vorbereitungszeit war es am 24.06.16 endlich soweit. Das Aufbauteam hatte sich schon morgens auf den Weg zum Wisseler See gemacht und mit den Vorbereitungen des Camps begonnen.

Nachmittags war es dann geschafft. Ein großer Versorgungspavillon mit Gasgrill, Gaspfanne, Kühlschrank und natürlich einem Wassereisgefrierschrank sowie Sitzgelegenheiten für die gemeinsamen Mahlzeiten stand. Auch die Gemeinschaftszelte für die Spieler der U8, Bambinis, Kleinschüler/Knaben, Schüler und Jugend waren fertig zum Einzug, als die ersten Teilnehmer um 17.00 Uhr von ihren Eltern gebracht wurden. Nachdem die 66 Kleinen und Großen am Empfang eingecheckt und sich von Ihren Eltern verabschiedet hatten ging es mit Luftmatratze, Schlafsack und Gepäck zum Jungfüchsedorf und die Zelte wurden bezogen.  Zur großen Freude aller gab es dann auch direkt für jeden ein tolles T-Shirt mit dem Camplogo, das sofort angezogen wurde – einige der Kinder haben es das gesamte Wochenende nur zum Duschen ausgezogen.

 

Nach der Verkündung der Campregeln waren die Teilnehmer entweder mit den Outdoorspielsachen – von kleinen bis zu übergroßen Bällen, Slackline und Kletterturm mit Rutsche beschäftigt oder haben in der Turnhalle nach EM-Manier gekickt.

 

In dieser Zeit wurden die Grillhähnchen über der Holzkohle knusprig braun gegart. Der Hunger war groß. Als sie endlich fertig waren und neben Salat und Fladenbrot verspeist wurden, wurde es bereits dunkel. Es war mittlerweile schon recht spät und so ging es zum Duschen, Zähne putzen und nach und nach sind alle in ihre Mannschaftszelte verschwunden. Es hat dann doch noch recht lange gedauert, bis auch der letzte in den Schlaf gefunden hat.

 

Der nächste Morgen stand ganz unter dem Motto: der frühe Fuchs…

Ein unvergesslicher Moment, als um 5.30 Uhr aus dem Zelt der U8er ein „Atemlos durch die Nacht“ schallte!

 

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit frischen Brötchen und Rührei startete der Tag mit einem Fußballturnier der Knaben bis hoch zu den alten Herren in der Sporthalle, welches durch die Kids selbst organisiert wurde. Gleichzeitig haben die ganz Kleinen mit Anni ihre Geschicklichkeit geübt, an ihrer Koordination gearbeitet und waren nicht müde zu bekommen. Derweil nahm das Fußballturnier seinen Verlauf, bis nach einem heiß umkämpften Finale der Sieger feststand: Die alten Herren wurden knapp durch eine Gruppe der Kinder geschlagen.

Natürlich ging es nicht ganz ohne Verletzungen. Die gewohnte Eishockeyausrüstung fehlte, und es musste das nahe gelegene Krankenhaus aufgesucht werden – zum Glück waren es nur Prellungen und keiner musste dortbleiben.

 

Nachmittags ging es dann mit einer großen Gruppe an den See, der trotz mäßiger Temperatur zum Schwimmen einlud. Die Wasserrutsche war ebenfalls ein Highlight. Im Anschluss haben sich einige der Kids unter der heißen Dusche aufgewärmt.

 

Am späten Nachmittag haben dann die dicken Wolken ihr Wasser verloren, so dass es, wie aus Kübeln regnete.

 

Da wir neben der Turnhalle noch einen Spielraum besuchen konnten, waren die Kinder im Trockenen bei Billard, Gesellschaftsspielen und einer gemütlichen Ecke, die zum Lesen oder einfach nur zum „chillen“ einlud, gut untergebracht.

 

In der Zeit mussten einige Betreuer noch Bauplanen über die Zelte ziehen, um diese vor dem Regen zu schützen. Zum Glück war Petrus gnädig, so dass gegen Abend die Sonne wieder raus kam. Die Zelte blieben weitestgehend verschont.

 

Nach dem sportlichen Tag mussten die „hungrigen Mäuler“ gestopft werden.

Zu diesem Zweck gab es dann Burger vom Grill, Würstchen, Koteletts und jede Menge Rohkost, welche auch begeisterte Anhänger fand!

 

Obwohl schon das ein oder andere Auge nach tiefen Schlaf aussah durfte eine Nachtwanderung am letzten Abend natürlich nicht fehlen. Um 22.00 Uhr ging es los. Die Knicklichter, die nicht nur am Arm, sondern auch an den Schuhen und in den Haaren super leuchteten wurden gerne genommen. Die Großen nahmen die Kleinen an die Hand und so ging es für eine kleine Wanderung in die dunkle Nacht, die von Glühwürmchen begleitet wurde.

 

Zurück im Camp waren einige froh, endlich die Zahnbürste in die Hand zu nehmen um nach dem gemeinsamen Abend in den warmen Schlafsack zu kriechen. Wider erwarten waren die Füchse dann doch schnell in ihrem Bau verschwunden und das ein oder andere Schnarchgeräusch drang bald aus den Zelten…

 

Mit ein wenig mehr Schlaf hatten die jungen Füchse gerechnet, nicht aber mit einem morgendlichen Gongschlag um Punkt sieben. Und so kroch der frühe Fuchs nur langsam aus seinem kuscheligen Bau.

 

Gestärkt mit frischen Brötchen, Rührei mit und ohne Speck, ging es dann an den Abbau und auch an die letzten Wassereisvorräte. Aber nicht, ohne vorher das Wort vom Sonntag von der Kanzel zu erhalten. Es wurden Urkunden verteilt. Unter anderem auch an den besten Zeltpupser. Außerdem wurden Lobeshymnen an alle Kinder geschwungen und seitens der Jungfüchse ein großartiger Schlachtruf, erst leise, dann unüberhörbar laut, von den Schülern angestimmt – nicht ganz so wie die Isländer bei der EM, aber das wird auch noch!

 

Alle haben beim Abbau mit angepackt und fühlten sich verantwortlich, das Camp sauber und mit all ihren Sachen zu verlassen und wurden wohl erhalten an ihre Eltern übergeben.

 

Dies war das erste Campwochende der Jungfüchse. Es war toll und wir werden es im nächsten Jahr wiederholen!

(Pascale Fröhlich)